Für Frauen
Der Standard sind Ausgehkleider: Kleider, Zweiteiler, High Heels oder elegante Sandalen. Das Klima ist heiß — bis zu 35°C im Juli und August — daher sind leichte Stoffe besser als alles, was dich nach fünf Minuten auf der Tanzfläche durchnässen würde. Eng anliegende Kleider (Bodycon), Crop-Tops kombiniert mit maßgeschneiderten Shorts und Slip-Kleider sind alle beliebt und praktisch.
Schuhe sind wichtiger, als viele erwarten. Flache Sandalen sind in den meisten Locations akzeptabel, aber Absätze — selbst niedrige Blockabsätze — zeigen, dass du dir Mühe gegeben hast. Wenn du in VIP-Bereiche oder auf Bootspartys mit einem schickeren Publikum gehst, zieh dich eleganter an.
Der Castle Club hat die strengste Tür am Strip. Das Team sucht nach einem gepflegten Look: keine Sportkleidung, keine Flip-Flops, keine Beach-Coverups. Circus und Bedrock sind etwas lockerer, erwarten aber trotzdem Ausgehkleidung.
Für Männer
Smart-Casual ist das Ziel. Chinos oder gut sitzende Jeans mit Hemd (offener Kragen ist in Ordnung) oder ein sauberes T-Shirt ohne generischen Touristenaufdruck. Sneaker werden inzwischen weitgehend akzeptiert — saubere weiße Sneaker in gutem Zustand funktionieren in jedem Club am Strip. Was nicht geht: Sportshorts, Unterhemden als Oberteile, Fußballtrikots oder alles, was nach Strandkleidung aussieht.
Im Aqua Beach Club und an den Außenbereichen am Nissi strip lockern sich die Standards etwas — eng sitzende Shorts und ein ordentliches Hemd sind in den frühen Abendstunden akzeptabel. Ab Mitternacht gelten dieselben Regeln wie überall sonst.
Die Flip-Flop-Frage
Diese Frage kommt ständig auf: Kannst du Flip-Flops tragen? Technisch gesehen nein, in den meisten Clubs. Praktisch kommst du mit schicken Ledersandalen vielleicht durch. Wenn du wirklich unsicher bist, pack ein Paar saubere Sneaker ein und zieh sie für den Abend an. Deine Füße werden es dir danken — auf dem Strip legst du viel zu Fuß zurück.
Was du vermeiden solltest
- Sportshorts und jegliche Sportkleidung
- Fußball- oder Teamtrikots
- Zerrissene Kleidung (es sei denn, es ist bewusst und modisch gewollt)
- Beach-Coverups oder Sarongs als Oberteile
- Alles, was sichtbar schmutzig oder zerknittert von einem Tag in der Sonne ist
- Taschen, die größer als eine kleine Clutch sind, in einigen Venues (Schließfach an der Tür nutzen oder im Hotel lassen)
Praktische Tipps für die Hitze
Packe leichte, atmungsaktive Stoffe: Leinen, Baumwolle, Jersey. Synthetische Clubwear, die im UK-Schlafzimmer toll aussieht, kann bei 32°C untragbar werden. Bring einen tragbaren Ventilator mit — sie werden überall auf dem Strip für €2–3 verkauft und du wirst sehen, dass die halbe Tanzfläche sie benutzt.
Die Deodorant-Kapazität ist wichtiger, als du denkst. Pack extra oder kauf vor Ort. Die großen Supermärkte in der Nähe des Strips (Aphrodite und Lidl) haben alles, was du brauchst.
Der Strip ist etwa einen Kilometer lang und die meisten Clubs verlangen Eintritt — rechne mit rund €15–20 Eintritt pro Nacht. An manchen Abenden gibt es Gästelisten-Angebote über Hotel-Concierges oder Reps, die den Eintritt erlassen oder reduzieren.
Ein letzter Tipp: Kleide dich so, dass Schwitzen kein Problem ist. Was auch immer du trägst, wird bis Mitternacht nass sein. Dunklere Farben kaschieren das besser, leichtere Stoffe trocknen schneller. Plane entsprechend.